Fear
0
Navi

designed by: T&T Graphics
Eisregen- Scharlachrotes Kleid

Leblos liegst du da
Mit dem Geruch von Fleisch im Haar

Leblos ist dein Leib
Nur ein Beweis von Endlichkeit

Verf¤rbt ist deine Haut
Der Tod hat dir den Glanz geraubt

Heute war dein letzter Tag
Dein neues Heim ein kaltes Grab

Heute war ein Neubeginn
Mein Leben verliert seinen Sinn

Du warst mein letzter Halt
Ohne dich ist alles leer und kalt

Mit deinem Blut schrieb ich ein Gedicht
VerschlieŸ deine Augen ewiglich

Du warst die Quelle meiner Kraft
Doch eine Kugel hat dich hingerafft

Mein Glauben an die Wirklichkeit
Weicht der schlimmsten Form von Einsamkeit

Und alles, was mir von dir bleibt
Sind Gedanken voller Z¤rtlichkeit

Wenn endlich dann die Nacht anbricht
Komm ich zu dir und hole dich

Trag es fìr mich nur ein einziges Mal
Das scharlachrote Kleid
Trag es fìr mich, es schmìcket dich
Das scharlachrote Kleid
...auf erstarrtem Fleisch...
Trag es wìrdevoll
Das scharlachrote Kleid
Trag es, bis die F¤ulnis kommt
Das scharlachrote Kleid
...auf erstarrtem Fleisch...

Der, der dich von mir nahm
Versprìhte sein Blut, klebrigwarm

Sein Leichnam verlor jede Form
Kleine Spur von Menschennorm

Den Rest verbrannte ich
Mit einem l¤cheln auf dem Gesicht

Dein Bildnis versiegelt mein Herz
Doch Liebe besiegt jeden Schmerz

Wenn denn eins meine Stunde naht
Steig ich mit Wìrde in mein Grab...

Und trag es dann fìr dich,
nur ein einziges Mal
Das scharlachrote Kleid
ich trag es fìr dich, es schmìcket mich
Das scharlachrote Kleid
... auf erstarrtem Fleisch...
Trag es, wìrdevoll
Das scharlachrote Kleid
Ich trag es, bis die F¤ulnis kommt
Das scharlachrote Kleid
...auf erstarrtem Fleisch...

Eisregen- Dein Blut

Vor mir liegt ein Stück Papier
Mein ganzes Leben steht darauf in ein paar Worten
Den ganzen Tag hab ich daran geschrieben
Doch allzuviel ist nicht daraus geworden...

Das letzte Tageslicht flieht aus meinem Zimmer
Nur Einsamkeit erfüllt den Raum
Ich liebe die Dunkelheit Denn im
Dunkeln sieht man nicht
Die Tränen - auf dem Gesicht...

Ich zünde eine Kerze an
Und schließ die Augen
Vor mir seh ich dein Gesicht
Der Mund steht offen, als wollt' er etwas sagen
Doch keine Silbe weht zu mir heran

Ich sah dein Blut
Und wußte, die Zeit mit dir ist nun vorbei
Ich sah dein Blut
Wie es tropfte, wie es floß
Ein warmer Regen, der sich über mich ergoß

Und als dein Leib aufbrach -
Und als die Wunden kamen -
Sah - ich - dein - Blut...

Vor mir liegt ein nackter Leib
Sein ganzes Blut hat er her für mich gegeben
Den ganzen Tag hab ich ihn gejagt
Doch am Ende gab er mir sein Leben

Das erste Tageslicht bricht herein ins Zimmer
Und Helligkeit erfüllt den Raum
Ich hasse den neuen Tag
Denn man sieht im Sonnenlicht
Dein Blut, (trocknend) auf dem Gesicht

Ich lösch das Kerzenlicht
Und schließe deine Augen
Lächelnd küss' ich deine Lippen
Dein Mund steht offen, als wollt' er etwas sagen
Doch keine Silbe weht zu mir heran -
NIE MEHR!

Ich trank dein Blut
Und wußte, die Zeit mit dir ist nun vorbei
Ich trank dein Blut
Wie es tropfte, wie es floß
Ein warmer Regen, der sich in mein Maul ergoß

Und als dein Leib aufbrach
Und als die Wunden kamen -
Trank - ich - dein - Blut...

Eisregen- Was vom Leben übrig bleibt

Wenn in ein paar Stunden die Nacht anbricht
Und des Winters Kälte durch das Mauerwerk kriecht,
Dann lösch ich sachte das Kerzenlicht
Und wisch' den Schweiß aus meinem Gesicht.
Ich nehm' das Messer in meine Hand,
In seiner Schärfe hab ich meinen Weg erkannt,
Leg' mein Vertrauen in die Kraft der Klinge,
Sie wird mir helfen, wenn ich mit dem Tode ringe.
Ich werd' mein Aderwerk in kleine Teile schneiden,
Einen Schwall aus Blut bis hin zum Ende treiben,
Werd' überall im Haus sein dunkles Blut vergießen,
Mein Leben wird in langen Bahnen aus mir fließen.
Ich frage dich, wofür hab ich gelebt,
Was waren meine Ziele, wonach hab' ich gestrebt?
Wenn bald zum letzen Male das Licht ausgeht,
Dann ist dies meine Antwort, noch ist es nicht zu spät.

All das Blut, all der Samen, all die Tränen,
Die ich vergossen in meinem Leben.
All der Schmerz, all das Leid, all mein Sehnen,
Wird nun enden, mit meinem Leben.

Ich bereu' mein Zögern, den letzten Weg zu gehen,
Ich konnte all die Jahre nicht die Wahrheit sehn.
Doch nun leg ich mein Vertrauen in die Kraft der Klinge,
Werde stark sein, wenn ich mit ihrer Schneide singe.

Werd' mich öffnen, lass den Stahl sein Werk verrichten,
Werde Schnitt um Schnitt meine Existenz vernichten.
Wird mich baden, in meinem eigenen Blut,
Es wird mich säubern von meinem Hass und meiner Wut.

Es ist vollbracht, die ersten Schnitte klaffen tief,
Ich trank den ersten Tropfen, der aus den Wunden lief,
Sein Geschmack macht meine Seele stark, wappnet gegen all den Schmerz,
Der noch kommen mag.

All das Blut, all der Samen, all die Tränen,
Die ich vergossen in meinem Leben.
All der Schmerz, all das Leid, all mein Sehnen,
Endet nun, mit meinem Leben.

Ich schneid' mit aller Kraft hinunter auf die Knochen;
Ich nehm' das zweite Messer, das erste hab' ich abgebrochen.
Lass seinen Stahl durch mein Gewebe pflügen.
Die Kraft der Klinge zerschneidet all die Lügen.

Was vom Leben übrig bleibt:
Ein bisschen Blut und ein zerfetzter Leib.

Eisregen- Schwarze Rose


Als die Jugend deinen Geist bestimmte
Und jeder neue Tag voller Farben war
Deine Kraft war ungebrochen
Das ganze Leben lag vor dir...

Der Tod soweit entfernt im Niemandsland
Denke zurück an die Zeit vor 50 Jahren
Als dein Sohn im Kriege fiel
Leblos lag sein Leib gebettet
Gefallen für das Vaterland
Und ein Teil von dir ging mit ihm fort
Und kehrte nie zurück...

Denke zurück an die Zeit vor 7 Jahren
Als dein Weib dem Krebs verfiel
Sie starb in deinen Armen
in der letzen Stunde warst du bei ihr
Und ein weitrer Teil starb von dir...

Nun hat das Alter dich gebrochen
Rasselnd geht der Atem
Die Gicht hat dir verkrümmt die Glieder
Und wenig nützt dir noch das Augenlicht

Den Rücken hat der Schmerz geformt
Und welk ist deine Haut geworden
Den letzten Rest von Würde
Nahm man dir im Altersheim

Es ist erreicht, das Ende deines Lebens
Der Tod steht lächelnd neben dir
und nimmt dich leise bei der Hand
Du legst dich nieder auf den Boden
Ein letzter Atemzug noch bleibt
Dann erlischt die Flamme in den Augen
Und nur der Leib bleibt starr zurück...

Sie verbrennen deinen Körper
Bis nichts mehr von ihm bleibt
Im schwarzen Rauch des Schornsteins
Trägt dich der Nachtwind fort

Und nieder sinkt die kalte Asche
Auf nahen Wiesenboden
Eine Rose wächst daraus
So schwarz wie nur die Nacht

Ein Kind pflückt diese Rose
Und nimmt sie mit nach Hause
Sie steht dort auf der Fensterbank
In hellstem Sonnenglanz

Doch welken bald schon ihre Blätter
Und fallen sacht zu Boden
Die Mutter kehrt sie still zusammen
Und wirft sie lächelnd auf den Müll...

Die schwarze Rose ist verblüht...
Gratis bloggen bei
myblog.de

Gästebuch Satanismus Eigene Pics Gedichte Gedichte Suizid Songtexte Krankness Videos Cradle of Fear Trailer